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Wo ist Facebooks Anwendungsverzeichnis hin?

Oder auch genannt “Übersichtsseite der Anwendungen”.

Heute am 08.11.2011 (ich bin mal vorsichtig) hatte ich Schwierigkeiten das Anwendungsverzeichnis von Facebook zu finden.

Sogar die entsprechende Hilfe-Seite bei Facebook führt einen falschen, ich nehme an, veralteten Link. Die ursprüngliche Adresse heißt http://www.facebook.com/apps/directory.php.

Bei Aufruf dieser Seite bekommt man einen “Seite nicht gefunden”-Fehler.

Auch diverse Blogeinträge führen noch diese alte Adresse.

Das Facebook Anwendungsverzeichniss ist aktuell auf  der Seite http://www.facebook.com/?sk=apps zu finden.

Hoffe, dass hilft jemandem.

Facebook-Tutorial

Infos über Facebook aus dem Hilfe-Bereich von Facebook (Stand: Mai 2011). Geschweifte Klammern umschließen eigene Einschätzungen.

Konto und Profil

Anmeldung

Man muss mindestens 13 Jahre alt sein, um sich bei Facebook registrieren zu können. Weiterhin ist es Pflicht, dass man den korrekten Geburtstag einträgt, dafür kann man die Sichtbarkeit des Geburtstag-Eintrages verändern.

Facebook-Konten sind für die persönliche Nutzung durch Individuen gedacht. Konten dürfen nicht Gruppen, Familien oder Paare repräsentieren [Das wird leider öfters falsch gemacht].

Das Einrichten mehrerer Konten durch eine Person, unabhängig von ihrem Zweck, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook.

Mit einer E-Mailadresse kann nur ein Konto verknüpft sein. Aber ein Konto kann zwei E-Mailadressen verknüpft haben. Facebook rät sogar dazu, zwei E-Mailadressen zu registrieren, da bei Wegfall einer E-Mailadresse, die zweite für die Anmeldung genutzt werden kann.

Man kann ein Konto deaktivieren und wieder reaktivieren, aber auch dauerhaft löschen. Accounts, deren Inhaber gestorben sind, können in einen “Gedenkzustand” gebracht werden. Das heißt, man kann sich nicht mehr mit den entsprechenden Zugangsdaten anmelden, aber bestätigte Freunde können das Profil besuchen.

Man kann in den Kontoeinstellungen seine Daten herunterladen. Diese enthalten: Profilinformationen (z.B. Kontaktdaten, Interessen, Gruppen), Pinnwandeinträge und Inhalte, die man oder Freunde im Profil gepostet haben, Fotos und Videos, Freundesliste, Notizen, Veranstaltungen, Nachrichten und jegliche Kommentare.

Informationen herunterladen

Namensgebung

Facebook-Kontonamen müssen Authentizitätsstandards entsprechen:

  • Man muss einen vollständigen Vor- und Nachnamen angeben.
  • Initialen dürfen nicht verwendet werden.
  • Spitznamen können angegeben werden, aber nur im Format “Vorname ‘Spitzname’ Nachname”.
  • Der Name darf nur Zeichen einer einzigen Sprache enthalten [Da gibt es bestimmt Fälle, wo man sich schön streiten kann].
  • Der Name darf keine Titel, Symbole, Nummern, ungewöhnliche Großschreibung oder Satzzeichensetzung enthalten.

Will man seinen Namen ändern, muss man einen Antrag an Facebook stellen. Der Prozess muss per E-Mail bestätigt werden.

Pinnwand

Die Pinnwand ist ein Ort, an dem man mit Freunden Inhalten teilen kann.

Wenn man Inhalte erstellt, werden diese in der Pinnwand gepostet und bei anderen als “Neuigkeit” angezeigt, falls sie auf ihre personalisierte Facebook-Startseite gehen.

Einzelne Pinnwandeinträge kann man löschen, indem man mit der Maus auf den Eintrag zeigt, so erscheint rechts ein kleines, blaues “x”.

Man kann die Einstellungen von Anwendungen, die einem in die Pinnwand schreiben, in “Privatsphäre” | “Anwendungen” | auf die jeweilige Anwendung klicken, ändern.

[Da mich Cityville ständig zumüllt, werde ich hier die Erlaubnis entfernen.]

Einstellungen Anwendungen

Wenn ein Freund etwas an die eigene Pinnwand schreibt, dann sehen das nur die gemeinsamen Freunde.

Wenn man etwas kommentiert etwa ein Bild, können nur diejenigen den Kommentar sehen, die auch das Bild sehen können.

Pinnwand-Einträge dritter kann man nicht einzeln freigeben, man kann aber generell einstellen, wer einem etwas an die Pinnwand schreiben kann: unter “Privatsphäre” | “Benutzerdefinierte Einstellungen” | “Inhalte auf Facebook teilen” | “Dinge, die andere teilen”.
Unter “Dinge, die andere teilen” und “Dinge, die ich teile” kann man auch festlegen, wer die eigenen oder Pinnwandeinträge von Freunden sehen kann.

Neuigkeiten und Hauptmeldungen

“Neuigkeiten”: ein Datenstrom, der Statusmeldungen von Freunden und Seiten, deren Fan man ist. Das ist auch die Standardansicht der Startseite.

In den “Hauptmeldungen” werden die interessantesten Inhalte gesammelt, die Freunde posten, während der Filter “Neueste Meldungen” alle Handlungen, die Freunde durchführen, in Echtzeit anzeigt.

Der “Neuigkeiten”-Algorithmus nimmt verschiedene Faktoren als Grundlage, um zu entscheiden, ob eine Meldung eine “Hauptmeldung” ist. Darunter fallen Faktoren wie: wie viele Freunde einen bestimmten Inhalt kommentieren, wer den Inhalt gepostet hat, und um welche Art Inhalt es sich handelt (z.B. Foto, Video oder Statusmeldung).

Man kann Freunde, Seiten oder Anwendungen so einstellen, dass sie nicht mehr unter “Neuigkeiten” angezeigt werden. Wenn man auf eine Meldung zeigt, erscheint rechts ein “x”, dass man anklicken kann, um weitere Optionen zu sehen.

Freunde und Gruppen

Freunde

Wenn man eine Freundschaftsanfrage bekommt, können eigene Einträge in den “Neuigkeiten” des Anfragenden gesehen werden, bis man die Freundschaftsanfrage endgültig ablehnt.

Wenn man die Freundschaftsanfrage eines Anfragenden löscht, so erfährt er nicht davon, kann aber keine Anfrage mehr an den Löscher schicken.

Wenn man auf “Jetzt nicht” klickt, wird die Anfrage nur verborgen.

Es gibt keine Stelle, an der man alle verschickten Freundschaftsanfragen sehen kann. Man muss die Profile der User aufsuchen, anhand der Textbeschriftung sieht man den Status: “hinzufügen”, “ausstehend” oder “entfernen”, was die aktuelle Beziehung aufzeigt.

Freundeslisten

Man kann Freundeslisten erstellen und Freunde darauf verteilen. So kann man Privatsphären-Einstellungen dafür festlegen oder allen Freunden einer Liste gemeinsam eine Nachricht schicken. Die maximale Anzahl an Empfängern beträgt 20, sodass nur 20 Personen adressierbar sind. Andererseits kann man bis zu 1.000 Personen in eine Freundesliste eintragen, sowie Personen in mehrere Listen verteilen und insgesamt 100 Freundeslisten anlegen.

Es gibt auch “hervorgehobene” Freundeslisten.

Wenn man nicht in einer bestimmten Freundesliste erscheinen möchte, dann soll man den Ersteller darum bitten, dass er einen rausnimmt. Im schlimmsten Fall muss man die Facebook-Freundschaft aufkündigen.

Man kann auch “eingeschränktes Profil” einsetzen, Freunde in diese Listen eintragen, sodass diese Freunde nur weniger von dem eigenen Profil sehen.

Gruppen

Wenn man Inhalte nur mit einer kleinen Personengruppe teilen möchte, kann man eine Gruppe erstellen.

Dies geht unter: http://www.facebook.com/groups

Was ist der Unterschied zwischen Seiten und Gruppen:

“Seiten können erstellt werden, um tatsächliche Prominente, Bands, Unternehmen oder Organisationen darzustellen. Sie dürfen nur von einem offiziellen Vertreter dieser Person bzw. Rechtsperson erstellt werden. Gruppen können von jedem und zu jedem beliebigen Thema gegründet werden. Sie dienen als Bereich zum Austausch von Meinungen und Interessen zu dem Thema. Gruppen können offen oder geheim sein, während Seiten dazu dienen einer Person oder einem Unternehmen dabei zu helfen, mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Gruppen sind im Allgemeinen für kleinere Personengruppen bestimmt, die du persönlich kennst. Sie haben eine Begrenzungsfunktion, wenn die Anzahl der Gruppenmitglieder eine bestimmte Höhe überschreitet [Wie hoch ist diese Grenze?]. Seiten sind als Plattform für Organisationen, Unternehmen, Prominente oder Musikgruppen gedacht, auf der diese mit den Nutzern in Kontakt treten können, denen die Seite gefällt.”

Die Gruppenfunktion bietet eine geteilte E-Mail-Adresse mit der man alle Personen einer Gruppe eine Nachricht schicken kann.

Es gibt verschiedene Sichtbarkeitsstufen:

  • Geheim: Nur Mitglieder können die Gruppe und die Beiträge der Mitglieder sehen. Nichtmitglieder sehen weder die Gruppe, noch können sie sie finden. Bei Mitgliedern wird nicht im Profil angezeigt, dass sie Mitglied dieser Gruppe sind.
  • Geschlossen: Jeder kann die Gruppe sehen, aber nur Mitglieder können die Beiträge sehen.
  • Offen (öffentlich): Jeder kann beitreten, die Gruppe und die Beiträge der Mitglieder sehen.

Entweder kann man selber einer Gruppe beitreten oder von einer schon beteiligten Person in die Mitglieder-Liste eingetragen werden (unter “Freunde zur Gruppe hinzufügen”). Es kann sein, dass ein Administrator die Teilnahme erlauben muss. Bei geheimen Gruppen kann man nur von einem bestehenden Mitglied eingetragen werden.

Nur Freunde können einen ungehindert zu einer Gruppe hinzufügen. Zwar kann man das nicht verhindern, aber man kann im Nachhinein einfach die Gruppe wieder verlassen.

Das System löscht eine Gruppe automatisch, falls es keine Gruppenmitglieder mehr hat. Als Ersteller einer Gruppe (oder als Admin, wenn der Ersteller zwischenzeitlich ausgetreten ist) kann man Gruppen löschen, indem man alle Mitglieder entfernt und zuletzt sich selbst aus der Mitgliederliste löscht.

Admins können Mitglieder entfernen, aber auch “dauerhaft” entfernen, für die dann die Gruppe über die Suche nicht mehr auffindbar ist und die den Inhalt einer Gruppe nicht mehr sehen können.

Normale Mitglieder einer Gruppe können die Liste der Mitglieder nicht sehen. [Eigene Erfahrung: In einer Gruppe kann ich auch als normales Mitglied die Gruppenmitgliederliste aufrufen und mir die Mitglieder ansehen.]

Man kann insgesamt 300 Gruppen beitreten. Um einer weiteren Gruppe beizutreten, muss man eine Gruppe verlassen.

Wenn man in einer Gruppe eine Veranstaltung erstellt, werden automatisch alle Gruppenmitglieder eingeladen.

Innerhalb einer Gruppe kann man mit Mitgliedern gemeinsam chatten. Wenn eine Gruppe mehr als 250 Mitglieder hat, ist die Gruppen-Chat-Funktion nicht mehr verfügbar.

In Gruppen kann man gemeinsam an Dokumenten arbeiten.

[Es gibt auch “alte” Gruppen, deren Unterschied in der FAQ nicht genau erklärt wird. Das schaue ich mir ein anderes Mal genauer an.]

Netzwerke

Es gibt Netzwerke, die Hochschule, Schulen oder Arbeitsplätze repräsentieren. Um beitreten zu können, muss man entweder eine entsprechende E-Mailadresse vorweisen oder von jemandem, der schon im Netzwerk ist, bestätigt werden.

Es scheint auch keine Liste von Netzwerken zu geben, sondern man muss danach suchen. Wobei man von einem Suggest-Popup unterstützt wird.

Kommunizieren

Statusmeldungen und andere Inhalte teilen

Teilen mit einem breiten Publikum: Mit dem “Teilen”-Menü oben auf der Startseite und im Profil kann man anderen mitteilen, was man gerade macht. Man kann den Status aktualisieren und Fotos, Videos und Links sowie andere Anwendungsinhalte teilen. Inhalte, die man teilt, erscheinen als Beiträge auf dem Profil und können in den Neuigkeiten angezeigt werden. Um zu bestimmen, ob bestimmte Personen die Möglichkeit haben sollen, diese Beiträge zu sehen, kann man für jeden geposteten Beitrag die Privatsphären-Einstellung ändern.

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[Der obere Funktionsblock, der mit “Teilen” anfängt, ist wohl der sogenannte “Herausgeber”.]

Teilen mit einer kleinen Gruppe von Freunden: Dazu braucht man die Gruppen-Funktion.

Teilen mit Einzelpersonen: Man kann das “Teilen”-Menü oben auf dem Profil eines Freundes verwenden, um etwas an dessen Pinnwand zu schreiben. Freunde des Freundes können diesen Beitrag ebenfalls sehen.

Privat teilen: Das geht mit einer privaten Nachricht.

[Was heißt hier eigentlich “Teilen”? Das wird doch im Sinne von “Mitteilen” verwendet? Bedeutet das englische “Share” auch “Mitteilen” und wurde es im Deutschen einfach “Teilen” genannt?]

Markieren

Man kann Freunde, Seiten oder Veranstaltungen markieren.

Um beispielsweise einen Freund zu markieren, gibt man das “@”-Symbol ein und einen ersten Buchstaben, es erscheint ein Menü mit Namen, die den passenden Anfangsbuchstaben haben aus der Freundesliste. Man kann weitere Buchstaben eingeben, um weiter zu filtern, bis man den richtigen Namen auswählt.

Durch das Markieren kann man Freunde aktiver zeigen [was immer “aktiv” hier heißt].

Außerdem kann man damit einen Beitrag an bestimmte Leute richten, während die Kommunikation offen bleibt [heißt wohl, jeder kann daran teilnehmen].

Freunde, die man markiert, erhalten eine Benachrichtigung darüber, dass sie markiert wurden und eine entsprechende Pinnwandmeldung auf ihrem Profil.

Sie werden auch dann benachrichtigt, wenn jemand anderes den Beitrag kommentiert, in dem sie markiert sind [also Endlosgeschichte].

Personen, die den markierten Beitrag sehen können, können auf den Link klicken, um das Profil, die Seite, Gruppe oder Veranstaltung zu sehen, die markiert wurde.

Verlinken

Verlinken kann man:

  • bestätigte Freunde
  • Seiten, denen man folgt
  • Gruppen, deren Mitglied man ist
  • Mitglieder einer Gruppe, in der man postet oder Kommentare schreibt
  • Veranstaltungen, an denen man teilnimmt
  • Anwendungen, die man verwendet

[ob hier “Verlinken” mit “Markieren” gleichgesetzt wird?]

Kommentieren

Der Submit-Button im Kommentarfeld wurde entfernt. Die Eingabe-Taste führt sofort das Posten aus. Wenn man Eingabe- und Umschalttaste auf der Tastatur gedrückt hält, kann man so [umständlich und Usability-Regel fern] einen Absatz erstellen.

Bei Kommentaren von Anderen bekommt man eine E-Mail-Benachrichtigung. Wenn man diese E-Mail mittels E-Mail-Client beantwortet, wird der eigene Kommentar in den Kommentardialog übernommen.

Nachrichten

…sind grundsätzlich privat, können also nur von den beteiligten Personen gelesen werden.

Es ist möglich über “Neue Nachricht” und dort das Symbol für Video auswählend Videonachrichten zu versenden. Videonachrichten können an maximal 20 Freunde gleichzeitig geschickt werden.

Chat

Gruppenchat gibt es nur in Gruppen. Soll heißen, außerhalb des Bereiches “Gruppe” kann man nur mit einer Person chatten, wobei man mehrere Chat-Räume nebeneinander geöffnet haben kann.

Man kann ganzen Freundeslisten als “Offline” dargestellt werden. Soll heißen, die Leute mit denen man nicht chatten will und die mit denen man chatten will, steckt man in getrennte Freundeslisten.

“Grüner Punkt” bedeutet Chat-bereit, “Halbmond” heißt “seit 10 Minuten nicht tätig gewesen”.

Dank des Nachrichtenprotokolls Jabber kann man auch Desktop Chat-Clients wie iChat, Adium oder Pigdin nutzen.

“Gefällt mir”…

…bedeutet, dass man Beiträgen positives Feedback geben möchte oder dass man sich mit Seiten verbindet, um ständig Statusupdates dazu zu bekommen.

Wenn man auf “Gefällt mir” klickt, wird das unterhalb des Inhalts angezeigt, auf die eigene Pinnwand wird ein entsprechender Eintrag gepostet und die Freunde sehen, diese Aktion. Bei einer Seite wird man zusätzlich in die Liste der Leute eingetragen, der diese Seite gefällt.

Früher gab es “Ein Fan werden”, das wurde von “Gefällt mir” subsumiert.

Funktionen

Links

[Leider steht da nicht viel drin. Wenn man einen Link posten möchte, gibt man ihn einfach in das Teilen-Feld oben ein. Es wird der Titel der verlinkten Seite und die Description (Meta-Tag) durch Facebook geladen. Beide Felder kann man editieren, wenn man auf die jeweiligen Einträge klickt. Weiterhin werden Bilder auf der verlinkten Seite gesucht und als Miniaturbild zur Auswahl angeboten.]

Notizen

Man kann auch Bilder zu Notizen ergänzen und die Anordnung des Bildes leicht anpassen. [Es gibt auch einen funktionsarmen RTE, mit dem man Word-Like Textelemente editieren kann (Fett, Unterstrichen, Listen).]

[Ich habe eben die Notizenfunktion getestet. Meine Notiz war kurzweise weg, um dann wieder zu erscheinen, um am Ende komplett verschwunden zu sein. Tja, hier muss Facebook noch nacharbeiten.]

Über diese Funktion kann man Inhalte einer Blogseite übernehmen:
http://www.facebook.com/editnotes.php?import

Das Importieren dauert ca. 3 Stunden. Scheinbar werden alle Blog-Einträge komplett übernommen und neue Einträge automatisch beim Erscheinen. [Das erscheint mir ein bisschen viel, denn andererseits wird gewarnt, dass man nicht zu viele Einträge posten soll.]

Um Blogeinträge nicht ins Profil zu lotsen, sondern auf eine Seite soll man so vorgehen: Auf seine Seite gehen, die “Seite bearbeiten”, “Anwendungen” wählen und neben “Notizen” auf “Zur Anwendung” klicken. Dann links auf der Seite “Importeinstellungen bearbeiten”.

Wenn man Probleme beim Einlesen der Blogeinträge hat, soll man auf http://www.feedvalidator.org/ gehen, um dort zu validieren, ob die Feeds korrekt erstellt werden.

Fotos

Fotos werden grundsätzlich in Alben organisiert, außer man lädt sie per Handy, über die Pinnwand-Funktion (oben “teilen”) oder als Profilbild hoch. Handy-Bilder werden automatisch in das Handy-Album eingefügt.

Man kann je Album 200 Fotos einstellen und so viele Alben einstellen, wie man möchte. In das Handy-Album werden maximal 100 Bilder eingefügt, bei Überschreitung automatisch ein neues Handy-Album erstellt.

Fotos in Alben können sortiert werden: “Albuminformationen bearbeiten” | “Fotos bearbeiten”-Reiter | “Sortieren”. Wobei es nur zwei Möglichkeiten gibt: Nach Erstelldatum oder nach Hochladedatum sortieren.

Man kann auf Fotos Freunde markieren. Dass man markiert wird, kann man nicht verhindern, aber man kann bestehende eigene Markierungen entfernen.

Wenn man in der Album-Bearbeitungs-Ansicht ein Bild anklickt, erscheint eine Dialogbox in der alle Freunde zu sehen sind. Durch aktivieren der Checkbox plus “Änderungen speichern” betätigen, ist der Freund auf dem Bild markiert.

Anderer Weg: Man betrachtet ein Bild und klickt unter dem Bild auf den Funktions-Titel: “Jemanden auf diesem Foto markieren”, dann klickt man in dem Bild auf eine Person und betätigt zuletzt “Fertig markiert”.

Markieren kann man nur Freunde. Außerdem ist die Gesamtzahl von Markierungen je Foto auf 50 begrenzt.

Auf http://www.facebook.com/mobile/ kann man seine eigene personalisierte Hochlade-E-Mail-Adresse sehen. Wenn man an diese E-Mailadresse per Handy Inhalte schickt, werden diese in die eigene Pinnwand geschrieben.

Wenn man nicht möchte, dass ein bestimmtes Bild im Profil (oben) angezeigt wird, so zeigt man mit der Maus drauf, es wird ein “x” drüber geblendet und mit Klick auf dem “x” wird nicht das Bild gelöscht, aber es wird nicht mehr im Profil angezeigt.

So entfernte Bilder können auch wieder zurück gesetzt werden. Über “Profil bearbeiten” und “Profilbild” findet man den Button: “Alle einblenden”.

Profil Fotozeile Alle einblenden

Videos

Unterhalb von Fotos (links) gibt es einen Video-Filter. Dort kann man entweder eine Video-Datei oder ein Handy-Video hochladen oder mittels der Funktion “Video aufnehmen” ein Webcam-Video aufnehmen. Zu letzterem braucht man Flash-Unterstützung.

Externe Videos können als Link geteasert werden.

Facebook unterstützt eine Menge Videoformate:

  • 3g2 (Mobile Video)
  • 3gp (Mobile Video)
  • 3gpp (Mobile Video)
  • asf (Windows Media Video)
  • avi (AVI Video)
  • dat (MPEG Video)
  • divx (DIVX Video)
  • dv (DV Video)
  • f4v (Flash Video)
  • flv (Flash Video)
  • m2ts (M2TS Video)
  • m4v (MPEG-4 Video)
  • mkv (Matroska Format)
  • mod (MOD Video)
  • mov (QuickTime Movie)
  • mp4 (MPEG-4 Video)
  • mpe (MPEG Video)
  • mpeg (MPEG Video)
  • mpeg4 (MPEG-4 Video)
  • mpg (MPEG Video)
  • mts (AVCHD Video)
  • nsv (Nullsoft Video)
  • ogm (Ogg Media Format)
  • ogv (Ogg Video Format)
  • qt (QuickTime Movie)
  • tod (TOD Video)
  • ts (MPEG Transport Stream)
  • vob (DVD Video)
  • wmv (Windows Media Video)

Das Seitenverhältnis muss zwischen 9 x 16 und 16 x 9 liegen und das Video darf die Dateigröße oder Länge nicht überschreiten, die auf der Seite zum Hochladen angegeben ist.

Facebook empfiehlt H.264 Video mit AAC-Audio im MOV- oder MP4-Format, die Längsseite sollte 1280 Pixel nicht überschreiten, sonst wird die Datei nochmal skaliert (und das im bikubischen Algorithmus). Die Bildfrequenz sollte höchstens 30 Bilder pro Sekunde betragen und im Audio-Bereich ist Stereo-Audio mit einer Abtastrate von 44,100 Hz eine empfohlene Einstellung.

Auch in Videos kann man Freunde markieren.

Infos zu Video-Nachrichten gibt es unter Nachrichten.

Veranstaltungen

Veranstaltungen können als “öffentlich” markiert erstellt werden, so kann jeder auch ohne Einladung sich an der Veranstaltung anmelden oder “privat”, in dem Fall benötigt man eine Einladung, um sich anmelden zu können.

Wenn man an “öffentlichen” Veranstaltungen teilnimmt, sehen dass alle Freunde, bei “privat” nur die, die auch eingeladen wurden.

Es können Teilnehmer an einer Veranstaltung über die Gästeliste blockiert werden. Sie erhalten keine Nachricht über die “Ausladung”.

Nicht-Facebook-Mitglieder kann man über eine E-Mailadresse einladen.

Wiederkehrende Veranstaltungen werden als Funktion nicht angeboten.

An die an einer Veranstaltung betroffenen Personen können Massennachrichten geschickt werden. Generell ist die Grenze bei 5.000 betroffenen Personen. [“Betroffen” heißt hier, sind eingeladen, haben abgesagt oder haben sich selbst eingeladen]

An einer Veranstaltung können unbegrenzt Personen eingeladen werden, aber immer nur 100 Personen auf einmal. Wenn mehr als 300 Einladungen unbeantwortet bleiben, kann man keine Person mehr einladen.

Wenn jemand eine Veranstaltung erstellt, wird er automatisch ein Administrator dieser Veranstaltung.

Man kann den Namen einer Veranstaltung nachdem sich Gäste angemeldet haben, nicht mehr ändern.

Orte

Man kann entweder mittels Mobil oder http://touch.facebook.com auf Orte zugreifen. Dort kann man mitteilen, an welchem Ort man sich aktuell befindet.

Einstellungen zur Privatsphäre

Die “Privatsphäre-Einstellungen”-Seite

Privatsphäre-Einstellungen-Seite Start

Hier gibt es 5 Bereiche:

  • Auf Facebook vernetzen: In diesem Bereich kontrolliert man die allgemeinen Informationen, die Freunde verwenden, um jemanden zu finden.
  • Inhalte auf Facebook teilen:? Hier kontrolliert man, wer das was man mit einem Klick teilt, sehen kann, indem man eine der Haupt-Einstellungsgruppen (Alle, Empfohlen, Freunde von Freunden oder nur Freunde) wählt. “Benutzerdefinierte Einstellungen” zeigt eine vollständige Liste über die man die Privatsphäre für jede einzelne Einstellung festlegen kann.
  • Anwendungen und Webseiten: Hier wird festgelegt, was man außerhalb von Facebook teilt.
  • Blockierlisten: Hier kann Personen oder Anwendungen blockieren.
  • Kontrolliere die Inhalte, die du mit anderen teilst. [Wenn man das anklickt, kommt man auf eine reine Informationsseite].

Den Bereich “Inhalte auf Facebook teilen”, kann man mittels folgender Profile näher bestimmen:

  • Nur Freunde: Nur eigene Freunde sehe geteilte Inhalte.
  • Freunde von Freunden: Ein Teil sehen nur Freunde, einen anderen nur “Freunde von Freunden”
  • Alle: Teile alle deine Informationen mit allen Internetnutzern.
  • Empfohlen: Hierbei wird geteilt in Alle, Freunde sowie “Freunde von Freunden”. Empfohlen ist standardmäßig ausgewählt.

Wie weiß man, wie Freunde das eigene Profil sehen?
Auf der Privatsphären-Einstellungen-Seite klickt man auf “Benutzerdefiniert” und dort auf den Button “Vorschau für mein Profil”.

Vorschau für Profil

Wenn man sehen möchte, wie ein bestimmter Freund das eigene Profil sieht, kann man dessen Namen eingeben.

Profil Vorschau

Standardmäßig sind die Privatsphäre-Einstellungen so eingestellt, dass man von allen Personen mithilfe der Suche gefunden wird. Wenn Nutzer auf einen Sucheintrag klicken, können sie nicht alle Profilinformationen einsehen. Sichtbar sind immer: Name, Geschlecht, Profilbild und Netzwerke. Der Rest hängt von den Privatsphäre-Einstellungen ab.

[Mir fiel schon auf, dass ich in manchen Kommentar-Blöcken einige Kommentare nicht sehen kann. Somit vermute ich hier eine “Nur Freunde”-Einstellung.]

Laut der Facebook-Hilfe ist es nicht möglich, zu sehen, wer das eigene Profil besucht hat, auch Dritte können das nicht und dürfen das nicht. Anwendung, die sowas versprechen, soll man “melden”.

“Öffentliche Informationen” sind Informationen, die “Allen” zugänglich sind.

Personen, die nicht bei Facebook angemeldet sind, können stets den Namen, das Profilbild, Geschlecht und Netzwerk sehen. Den Rest kann man mit den Allgemeinen Sichtbarkeitsangaben beschränken. Änderbar ist die öffentliche Sichtbarkeit unter “Privatsphäre” | “Anwendungen und Webseiten” | “Öffentliche Suche”. Dort gibt es auch eine Möglichkeit, um diese Ansicht in einer Vorschau anzusehen.

Umgehende Personalisierung

Facebook arbeitet mit einigen Diensten zusammen, die auf die eigenen Profilinformationen zugreifen können, um eine Personalisierung anzubieten. Das sind zum Beispiel: Bing, TripAdvisor oder Pandora.

Soweit ich das verstehe, funktioniert die Personalisierung hier ohne direktes Anmelden oder Bestätigen der Datenfreigabe.

Soziale Plugins…

…sind Tools, die auf fremden Websites genutzt werden können, um Facebook-spezifische Funktionen zu nutzen: “Gefällt mir”, “Kommentieren”, ja sogar der Aktivitätenstrom kann dort angezeigt werden.

Solange man auf diesen Seiten keine Aktivität auslöst, werden keine Daten übertragen.

In diesem Bereich steht auch: “Wenn du nicht daran interessiert bist, was von deinen Freunden auf einer Webseite empfohlen oder geteilt wurde, melde dich einfach bei Facebook ab.”

Facebook-Connect…

…oder “Mithilfe von Facebook anmelden” bedeutet, dass man sich mittels Facebook-Funktion an einem fremden System anmelden kann.

Geistiges Eigentum

Generell gilt, dass man Genehmigungen zum Posten von Inhalte haben sollte.

Facebook untersagt Nutzern das Posten von Inhalten, welche gegen das geistige Eigentum von Drittparteien verstoßen. In diesem Fall wird der Inhalt gesperrt oder entfernt, Wiederholungstätern die Konten gesperrt.

Mit dem Hochladen von Inhalten gewährt man Facebook eine Lizenz, diesen Inhalt zu nutzen und anzuzeigen. Man behält aber das Urheberrecht an dem eigenen Inhalt.

Auf dieser Seite kann man Verletzungen von Urheberrechten melden: http://www.facebook.com/legal/copyright.php?howto_report

Melden

Wenn man annimmt, dass bestimmte Inhalte gegen die Benutzerbestimmungen von Facebook verstoßen, dann kann man es melden.

Man kann Profile, Fotos, Nachrichten, Gruppen, Veranstaltungen und Seiten melden. “Melden” wird zumindest teilweise vertraulich behandelt und von einem Admin eingehend untersucht.

Statt zu melden, kann man aber auch “verbergen”, Freunde “entfernen” oder “blockieren”, um die Inhalte nicht mehr zu sehen.

Besonders betrachtet werden “Stalker” (Belästigungen durch Ex-Partner), Selbstmörder, Terroristenhelfer, Ausreißer (vermisste Personen) und verurteilte Sexualstraftäter.

Warnungen

Wenn man eine Funktion übermäßig oft benutzt, dann kann das durch das System automatisch als “Missbrauch” angesehen werden. Wenn man zu viele Freundschaftsanfragen stellt, die nicht positiv beantwortet werden, so wird das auch registriert.

Um diese automatische Bewertung vorzunehmen werden “Grenzwerte” gebildet. Das ist laut Facebook keine konkrete Zahl, sondern hängt von verschiedenen Faktoren, wie z. B. Geschwindigkeit, Zeit und Häufigkeit, ab.

Man kann verwarnt werden, wenn man mehrfach denselben Beitrag postet oder wenn man eine Anwendung benutzt, die nicht den Nutzungsbedingungen entspricht.

Ein Link, den man posten möchte, kann schon von anderen als “Missbrauch” bezeichnet worden sein und wird automatisch geblockt.

Folgende Inhalte sind nicht erlaubt:

  • Nacktheit oder andere sexuell explizite Inhalte
  • Inhalte, die Hassreden oder direkte Angriffe auf Individuen bzw. Personengruppen enthalten
  • Inhalte, die selbstverletzendes Verhalten oder exzessive Gewalt enthalten
  • Inhalte, welche die illegale Nutzung von Drogen darstellen

Facebook gestattet es nicht, Nachrichten mit Drohungen, sexuell anzüglichen oder schikanierenden Inhalten zu senden. Ebenso wenig werden unerwünschte Nachrichten toleriert.

[Hier entsteht die Frage, was “unerwünscht” ist. Klingt so, als könnte der Empfänger einer Nachricht sagen, diese Nachricht war “unerwünscht” und schon schreitet Facebook ein.]

Weiteres

Bekannte Fehler und Probleme der Facebook-Plattform findet man auf:

http://www.facebook.com/help/?page=1052#!/KnownIssues

[Ich bin nicht eingegangen auf den Freundefinder, “alte” Gruppen, Gutschriften, Handy-Funktionen, Seiten, Anwendungen, Werbemaßnahmen und Statistiken sowie den Angaben in “Rechte und Pflichten”.]